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Flugblatt der Bürgerinitiative
„Rettet unsere Au“ |
Das Flugblatt kann auf der Download-Seite als Word-Dokument gespeichert werden.
Land NÖ erteilt Rodungsplänen eine Absage
Bürgermeister Stieber bleibt uneinsichtig -
Seine Abrechnung mit dem Auwald
Eine kurze Einführung in das 1 x 1 Bürgermeister Stiebers und der SPÖ –Fraktion
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Bürgermeister und seine 16 SPÖ Gemeinderäte wollen Auwaldrodung alleine entscheiden
Bürgermeister Stieber und die SPÖ-Fraktion sollten die FelixdorferInnen, die für diese Initiative unterschrieben haben, für intelligent genug halten, sich selbst eine Meinung zu bilden und zu wissen, wofür sie unterschreiben. Abgesehen davon, dass sie die Grundrechnungsarten sicherlich blendend beherrschen, lassen sie sich nicht durch eine Milchmädchenrechnung beeinflussen.
Gerade die Tatsache, dass 1.400 Unterstützer für die Erhaltung der Felixdorfer Au ignoriert werden, zeugt von einer unglaublichen Arroganz, die in der Gemeindepolitik herrscht. Es ist an der Zeit einmal Fingerspitzengefühl zu zeigen und die Sorgen der BürgerInnen ernst zu nehmen.
Welcher vernünftige Bürgermeister opfert im Steinfeld seltenen Auwald für Baugründe und spricht gleichzeitig davon, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen?
Für wirtschaftliches Fehlverhalten soll der Auwald büßen – wenn es nach Stieber geht.
Wohnbedarf wird gedeckt
In Felixdorf gibt es keine einzige Parkanalge und nur mehr 7% Waldanteil, jedoch österreich-weit eine der höchsten Bevölkerungsdichten. Trotzdem bestehen genug Bauland-Reserven, die ein zukünftiges Wohnbedürfnis abdecken:
· Altes Wohnhaus Hauptstraße 60 bereits zur Neuerrichtung an Neue Heimat verkauft
· Vorhandene Fläche auf den Pfisterer Gründen für weitere Reihenhäuser an Wien Süd verkauft
· Sanierung Wohnhäuser in der Fabriksgasse (Tschechenring)
· Werksareal auf dem ehemaligen Linz-Textil-Gelände (ohne bestehenden Grüngürtel zu roden)
· Genügend freie Bauplätze in Felixdorf
Halbwahrheiten im Gemeindespiegel
Gerade jene Halbwahrheiten im amtlichen, aus Steuergeldern bezahlten, Gemeindespiegel tragen besonders zur Manipulation und Täuschung der Bürger bei und sollten daher unterlassen werden.
Die Behauptung des Bürgermeisters „mit diesem Projekt wurde ein sehr guter Konsens gefunden“, ist schlicht die Unwahrheit. Weder in einem Gremium der Gemeinde, noch mit der Opposition, noch mit der Bürgerinitiative wurde auch nur annähernd ein Konsens gefunden!
Fakt ist:
· Es sollen 9.000m² Auwald gerodet werden, der gerade auch in seiner Randlage eine wesentliche ökologische Bedeutung hat. Dem wird eine Aufforstungsfläche von 10.000m2 auf bestehendem Grünland gegenübergestellt, die keinen Ersatz für bestehenden Auboden bietet.
· Ein forstfachliches Gutachten bescheinigt unserem Auwald hervorragende Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsfunktion (DI Wagner) – forstlich schlechter Zustand lt. Gemeindespiegel.
· 3.000 m² Grüngürtel auf dem Bauland werden ebenfalls der Rodungsfläche gegenüber gestellt. Aber gleichzeitig wird die Beseitigung des auf dem Bauland bestehenden Grüngürtels an der Ecke Mohrstraße/Bahngasse und anderer Grünflächen verschwiegen.
· Selbst nach dem Projektplan des Bürger-meisters wird die als Grünland gewidmete Fläche um 4.500 m² reduziert und zusätzlich wurden heuer bereits rd. 3.200 m² Auwald im Bereich des Freibades gerodet.
Die Felixdorfer Au wird demnach um ein schönes Stück KLEINER !!
Die Schätze unserer Felixdorfer Au liegen im Verborgenen, nicht gleich zu erkennen,
doch nur wer sie entdeckt, weiß von ihrem unschätzbaren Wert für alle Mitbewohner.